Samstag, 29. September 2012

Wintermantel-Sew-along Teil 2a: Wissenssammlung Stoffe, Einlagen, Futter


Eigentlich war das etwas anders geplant: am Sonntag treffen wir uns ja hier zum dritten Teil des Wintermantel-Sew-alongs und beratschlagen über Stoffe, und dafür hatte ich eine kleine Wissensammlung über Oberstoffe, Einlagen, Zwischenfutter und Futter angefangen. Nachdem ich aber am letzten Sonntag so viele Grübeleien zur Stoffwahl bei euch gelesen hatte, einige Mails zu diesem Thema bekam und außerdem Meike anregte, dass man die nähtechnische Seite der Stoff- und Einlagenwahl besser etwas früher behandeln sollte, gibt es die Sammlung heute schon. Es ist sowieso so viel geworden, dass man den Text besser auf zwei Posts aufteilt. Und außerdem kann ich euch so noch etwas besser auf die Folter spannen, ob ich am Dienstag nun Stoff für meinen Mantel gefunden habe oder nicht, hehe.

Die Sammlung enthält also das, was ich über Mantelstoffe, Einlagen, Zwischenfutter und Futterstoffe weiß - und das ist beileibe nicht alles, und es ist möglicherweise auch nicht alles richtig, und überhaupt lernt man beim Nähen nie aus. Außerdem wisst ihr wahrscheinlich vieles schon - oder ihr wisst anderes als ich. Wenn ihr also Ergänzungen, Einwände, Anmerkungen habt: immer her damit! Oder wenn ihr bei euch im Blog schon einmal etwas über eure Erfahrungen mit bestimmten Materialien und Verarbeitungsweisen geschrieben habt oder in nächster Zeit schreibt: hinterlasst doch einen Link in den Kommentaren, ich würde eure Links und Informationen dann hier im Text ergänzen. Auf dass die Sammlung wachse und (annähernd) vollständig werde!

Wintermantelstoffe


Wenn wir von einem typischen Wintermantel reden – keinem Daunenmantel, keinem Parka – dann kommen ja in erster Linie verschiedene Wollstoffe als Obermaterial in Frage. Ich habe mal versucht, einige Stoffarten so zu fotografieren, dass man die Unterschiede erkennt (Internet mit anhängenden Griffproben wurde leider noch nicht erfunden).

Oberstoffe

Mantelvelours

Ein dicker, gewebter Stoff , dessen Oberfläche so angerauht, wird, dass sie flauschig weich ist und das Grundgewebe nicht mehr erkennbar ist. Eigentlich der ideale Mantelstoff – wenn er nur nicht so teuer und so schwer aufzutreiben wäre. (Bei Karstadt hatte ich schönen Mantelvelours gefunden – aber 50 Euro pro Meter...)

Loden

Loden

Denkt ihr auch sofort an „Oberförster“? Aber Loden muss nicht trachtengrün sein, es handelt sich einfach um einen gewebten Stoff aus Wolle, der nach dem Weben so behandelt wird, dass er verfilzt wird und die Fasern sich verdichten. Die Webstruktur ist aber noch sichtbar bzw. zu erahnen. Typischerweise hat die Oberfläche einen leichten Glanz, der Stoff ist sehr dicht und windundurchlässig, ja sogar regenabweisend. Ein prima Mantelmaterial, aber auch ziemlich schwer.

Walk

Walk

Üblicherweise ist Walk gestrickt und wird im Produktionsprozess gewalkt und dadurch angefilzt, so dass der Stoff dicker und dichter wird. Trotzdem ist Walk ziemlich winddurchlässig und meistens leicht elastisch. Daher werden häufig lockere, ungefütterte Jacken daraus genäht – es spricht aber nichts dagegen, Walk mit dünner Einlage und Futter wie jeden anderen Wollstoff auch zu verarbeiten. Meike hat das letzten Winter mit ihrem Himbeersorbetmantel gemacht und ich schiele deshalb in ihre Richtung, dass sie vielleicht nochmal was zur Verarbeitung sagt. und hier hat sie noch einmal etwas zur Walk-Verarbeitung geschrieben.


Man sollte sich vorher überlegen, ob verstürzte Teile, z. B. der Kragen oder die vordere Kante nicht zu dick und wulstig werden – bei dem abgebildeten Walk, der knapp einen Zentimeter dick ist, wäre das der Fall. Mehr als zwei Lagen davon bekäme ich nicht mehr gut unter die Maschine, deshalb müsste für Kragenunterseiten und Belege ein passender dünnerer Stoff her. 

Gekochte Wolle

ist sowas wie „Walk für Arme“, etwas günstiger, etwas (oder sehr viel) kratziger und elastischer. So ein strukturiertes Kleidungsstück wie ein Mantel braucht auf jeden Fall eine Bügeleinlage, damit er die Form behält.

Filz

Stoff&Stil bietet Wollfilz in vielen schönen Farben als Bekleidungsmaterial an – aber abgesehen davon, dass es sich wohl nicht wirklich um Filz handelt, wenn die Rückseite gestrickt ist, sondern um Walk, hatte ich bei der letzten Mantel-Sewalong-Runde irgendwo in den Kommentaren gefunden, dass dieser Stoff eher nicht empfehlenswert sei: sehr kratzig und ziemlich steif. Falls die Kommentarposterin (oder jemand anderes mit Erfahrungen aus erster Hand) hier dabei ist, sagt doch noch einmal was dazu.

Martje sagte: "Ein bisschen kratzig ist er, das würde ich auch sagen. Ich finde ihn allerdings nicht besonders steif. Eher recht dehnbar (also, nicht extrem dehnbar- aber für so einen Filz-Walk-Stoff...) und daher weich-formbar. Ich würde daraus keinen Mantel nähen. Zu wenig warm und ich würde befürchten, dass er sich "aushängt"."

Was es im Kaufhaus so an Filz gibt, ist meistens nicht für Bekleidung gedacht –zu steif und zu wenig strapazierfähig. Es gibt aber auch Bekleidungsfilz, davon bekam ich einmal einige Stoffproben einer französischen Firma geschenkt (die ich gerade zum Fotografieren in meinem Wust nicht wiederfinde, ehem) aber wunderschön sage ich euch. tolle Farben, ganz weich, waschbar. Aber wo man sowas kauft? Keine Ahnung!

Tweed - ich steh' ja auf Fischgrat

Tweed und Boucle

Beides wird aus dicken, oft bunten Garnen mehr oder weniger locker gewebt. Der Stoff ist daher nicht so stabil und wärmend, vor allem braucht er einen dünne Bügeleinlage, damit er sich nicht verzieht.

Im Bild habe ich Fischgrat-Tweed, meien Lieblingssorte – nur mit Futter ohne wärmende Zwischenlage gäbe das eher eine Übergangsmantel. Genauso bei Boucle, dem typischen Chaneljackenstoff: ganz locker gewebt, da geht der Wind total durch.

Wollköper="Wolldiagonal"?

Wollköper

Das ist wohl der ominöse „Wolldiagonal“, der in Burda-Anleitungen so oft verlangt wird.  Marion klärt auf: Diagonal ist eine Art der Köperbindung, die Rippen sind aber breiter.
Also ein Wollstoff in Köperbindung, einer Webart, bei der auf der Oberfläche des Stoffes kleine, schräg laufende Rippen entstehen. Auch eher dünn und fließend und eher Übergangsmantel als Wintermantel.

Einlagen


Also wenn ich hier von „Einlage“ rede, dann meine ich die herkömmlichen Einlagen zum Aufbügeln. In der hohen Kunst der handwerklichen Herren- und Damenschneiderei gibt es ja auch verschiedene Einlagen zum Einnähen, Rosshaareinlagen für Kragen und Revers, die mit außen unsichtbaren Handstichen an den Kragenteilen befestigt werden und wegen Gerties New Blog for Better Sewing sind diese Techniken in Amerika irgendwie populär geworden – aber ich verstehe viel zu wenig davon, um darüber zu schreiben. Lieber gut aufgebügelte Einlage, als mit Rosshaar herumzustümpern und auch noch andere dazu anzustiften, ist meine Devise.

Dünne Einlage mit Längsverstärkung

Man braucht also auf jeden Fall Einlage. Wo kommt die hin? Es erscheint immer etwas übertrieben, wenn die Nähanleitung verlangt, dass man z. B. das gesamte Mantelvorderteil mit Einlage bebügeln soll – aber wenn man überlegt, welche Stoffmasse bei einem Mantel im Spiel ist, die ja auch in Form bleiben muss, dann relativiert sich das. Da das gesamte Stoffgewicht ja sozusagen an den Schultern hängt, verstärkt man meistens auch noch den gesamten Schulterbereich des Rückenteils. Die Einlage wird genauso groß wie das Stoffteil zugeschnitten – also mit Nahtzugaben - oder, wie Julia anmerkte: "mit kleinerer Nahtzugabe [...] (0,5cm und den Oberstoff mit 1,5cm)", wahrscheinlich besonders wichtig bei dickerer Einlage.

Am Saum und an den Ärmelsäumen soll oft auch ein Streifen Einlage aufgebügelt werden. An den Ärmelsäumen ist das auf jeden Fall eine gute Sache, der untere Saum wird mir mit Einlage manchmal zu steif und steht unschön ab, da habe ich schon manchmal die Einlage wieder herausgezupft.

Und was nimmt man? Das kommt in erster Linie auf den Stoff an. Wenn man nicht vorhat, den Fall des Oberstoffs durch die Einlage zu verändern, ihn fester und steifer zu machen, nimmt man am besten etwas ganz Dünnes, das nur stabilisiert.

Ich kaufe meine Einlagen in einer Mischung aus Faulheit und Geiz immer auf dem Markt, allerdings kommt das Zeug wohl zum Teil aus der Industrie und setzt eigentlich eine Bügelpresse voraus - also Hitze und starken Druck beim Aufbügeln. Mit dem normalen Bügeleisen wird das manchmal, aber nicht immer, mühsam, man bügelt Stunden daran herum und verpasst dadurch das halbe Nähkränzchen. Markeneinlagen von Vlieseline haben demgegenüber den Vorteil, dass sie sich auch mit einem normalen Hausfrauenbügeleisen gut festbügeln lassen. Auf der Webseite von Vlieseline gibt es ganz rechts einen Einlagenberater, der verschiedene Einlagen vorschlägt, wenn ihr Oberstoff und Verwendungszweck auswählt - das kann schon mal ein Anhaltspunkt für den Einlagenkauf sein.
Schaut auch nochmal bei Lucia - sie zeigt verschiedene Einlagesorten.

Zwischenfutter


Dünne Stoffe kann man mit verschiedenen Zwischenlagen wärmer machen. Man muss nur bedenken, dass man die ganzen Lagen als Mantel ja buchstäblich tragen muss – einmal vom Gewicht her, aber auch die Materialdicke und die Beweglichkeit der Arme sollte man nicht vernachlässigen.

Werft euch den geplanten Mantelstoff mit Einlage, Zwischenfutter, Futter einmal über und überlegt, ob ihr das im Winter monatelang mit euch herumschleppen wollt, oder ob ihr mit einem dünneren Mantel und einem Extrapullover bei Bedarf nicht besser fahrt. Außerdem verändert sich der Fall des Oberstoffs durch ein Zwischenfutter – wenn es zu viel des Guten ist, kann es passieren, dass der Mantel ohne euch stehen kann.

Alter Mantel von innen (unten der Saum, rechts das weggeklappte Futter)

Das Zwischenfutter wird genau so zugeschnitten wie der Oberstoff (ohne Kragen, Manschetten, Innenbelege und andere Teile, die sowieso doppelt liegen). Oberstoff und Zwischenfutter werden dann wie eine Lage behandelt – im Bild seht ihr einen Blick in meinen alten Mantel, der ein Zwischenfutter aus Batist hat. Die Nähte gehen also durch Oberstoff und Zwischenfutter, das Zwischenfutter kann sich dadurch nicht selbstständig machen. Ein Schnitt mit vielen Teilungsnähten und daher kleinen Schnittteilen ist dafür besonders günstig. Oder – das ist bei Watteline zu empfehlen, die in sich nicht so stabil ist – ihr steppt das Zwischenfutter mit dem Futterstoff zusammen, z. B. in einem Gittermuster.

Watteline

Watteline ist ein lockeres, flauschiges Gestrick aus Wolle und anderen Fasern, dünn, anschmiegsam und günstig und es wärmt trotzdem gut. Andere Vliese – Volumenvlies, Thermolam, Quiltfüllungen und sowas – sind als Zwischenlage ziemlich dick und steif, das Ergebnis ähnelt dann womöglich einer Steppjacke.

Thinsulate

Thinsulate ist ein Hightech-Vlies, das besonders warmhalten soll und mit dem ich keine Erfahrungen habe. Hattet ihr das schon mal in der Hand?

Rebecca hatte und sagte dazu: "Ich habe es schon mehrfach verarbeitet und kann nur davon schwärmen. Hier ist es ganz gut erklärt http://www.funfabric.com/halli.php?00_14295. Es ist leicht (Gewicht) und einfach zu verarbeiten. Ich habe im letzten Winter die folgende Kombination für mich genäht: außen Walk, Mitte Thinsulate und innen dünner Popeline. Super warm! Für meine Kinder nähe ich auch Skijacken draus: Regenstoff - Klimamembran - Thinsulate - Fleece (300er). Und preiswert ist es auch noch.
Zu probieren wäre nochmal Isobalance, wenn auch viel teurer, aber warm ist eben warm :-)"


Klimamembran

Klimamembran wärmt nicht per se, aber es hält den Wind ab, ein Mantel aus Wollstoff wird damit wohl mehr oder weniger winddicht, aber ohne schwitziges Plastiktütengefühl, weil die Membran Feuchtigkeit nach draußen transportiert. Auch hiermit habe ich keine Erfahrungen, ihr vielleicht?

Wieder Rebecca: "... und dann noch was zur Klimamembran: Die kann man, wenn sie richtig funktionieren soll (Schweiß raus und Nässe nicht rein) nur auf Innenfutter mit Kunstfaser nähen, sonst bleibt die geschwitzte Feuchtigkeit innen."

Uta hatte noch eine anderen Vorschlag, sie verwendet das Zwischenfutter gleichzeitig zur Stabilisierung, statt Einlage: "Statt Bebügeln habe ich bei einem lockeren Oberstoff ein stabiles Zwischenfutter in Vorder- und Rückenteil eingefügt und war sehr zufrieden. Einen Blazer, der ziemlich auf Figur geschnitten war, habe ich um einen "back stay" (sorry, keine Ahnung, wie das auf Deutsch heißt) ergänzt, der den oberen Rücken stabilisiert, wenn man kein Zwischenfutter benutzt."

Futterstoffe


Futtertaft

Das normale, von den meisten nicht so sehr geliebte „Flutschfutter“. Wenn es hauptsächlich aus Viskose ist, so wie Neva Viscon oder aus Acetat, so wie Venezia, erzeugt es nicht so ein Plastikgefühl wie das meistens billigere Futter aus Polyester. Und so unsympathisch der Flutschstoff auch sein mag: damit kommt man in den Mantel einfach am leichtesten hinein, und er klebt nicht an der Kleidung.

Das Futter wird am Rücken einen Tick größer als der Oberstoff zugeschnitten, und zwar wird das Schnittteil vom Rückenteil beim Zuschneiden mit 2cm Abstand zum Stoffbruch auf den Futterstoff gelegt. Oben, wo das Futter auf den Beleg trifft, steppt man diese Zugabe einige Zentimeter zu, nach unten hin bleibt das einfach eine offene Falte, die "Bewegungsfalte". Die Idee ist, dass das flutschige Futter eine bewegliche Schicht zwischen Kleidung und Mantel-Oberstoff bildet, so dass sich die Schichten gegeneinander verschieben können. Ohne diese Verschiebbarkeit stellt sich in engen Mänteln leicht ein Zwangsjackengefühl ein.

Steppfutter

Solche gesteppten Futter aus Vlies und Futterstoff gibt es fertig von der Rolle, und nach meiner Beobachtung ist das immer superdick, und ich befürchte Michelinfrauchenalarm. Daher habe ich sowas noch nicht verarbeitet, vielleicht verfügt ihr über Erfahrungen? Ich nehme an, dass man einen weiten Mantelschnitt ohne großartige Taillierung und Teilungsnähte wählen sollte, und vermutlich etwas größer zuschneiden, aber wieviel?

Fleece, Flanell, Plüsch


Ein Wintermantel mit einem kuscheligen Innenfutter erscheint ja äußerst verlockend, aber ich habe bei einem figurbetontem Schnitt, dem Talmi-Mantel, mit Baumwollsatin als Futter, keine guten Erfahrungen gemacht. Der Mantel klebte total an mir, deshalb würde ich mich nicht mehr trauen, einen Mantel mit einem der genannten Materialien zu füttern. Wie sind eure Erfahrungen damit? Ich nehme an es funktioniert, wenn der Mantel nicht zu eng sitzt? Aber woher weiß man, was „zu eng“ ist?
Anja hatte einen weiten Parka mit Fleece gefüttert - es funktionierte und trägt sich sehr angenehm.
Marion nähte sich "einen Mantel aus Wollwalk mit einem dünnen Baumwollstoff als Futter [...] (Die Ärmel habe ich wegen der Bequemlichkeit beim Anziehen mit klassischem Futtertaft gefüttert.) Das reicht vielleicht nicht den ganz hohen Nähansprüchen, ließ sich aber gut verarbeiten, bekommt viel positive Resonanz, habe ich den ganzen Winter getragen und nie gefroren. Es war aber ja auch nicht sooo kalt und außerdem bevorzuge ich das "dünne-Mehrschichtensystem"."

Schulterpolster


"Iiiihh, Schulterpolster!" höre ich schon die Menge aufschreien (oder besser gesagt die zwei Leute, die bis hierher durchgehalten haben). Aber Schulterpolster ist nicht gleich Schulterpolster! Ich rede nicht von diesen merkwürdigen und viel zu großen Schaumstoffschalen, die im Kaufhaus im Kurzwarenregal hängen.

Nein, die richtigen Schulterpolster, wie sie in Schneidereien verwendet werden, sind höchstens einen Zentimeter dick und bestehen aus Vlies und Wattierung. Sie sollen nicht die Schultern auf Schwarzeneggermaß verbreitern, sondern den Schulterbereich stabilisieren und glätten - schließlich hängt das gesamte Gewicht des Mantels daran. Bei einem richtigen Wintermantel sind sie eigentlich unverzichtbar - und in der Regel sind die Schnitte an der Schulternaht auch so konzipiert, dass da Polster rein müssen, damit der Ärmel richtig sitzt. Also nicht einfach weglassen! Man kann sich solche Schulterpolster auch problemlos selber machen - eine Anleitung dafür ist in der Pipeline und wird hoffentlich nächste Woche fertig.

Lucia zeigt in ihrem Beitrag nicht nur ihren Stoff, sondern erklärt auch verschiedene Sorten Einlage und zeigt ein paar Schneiderschulterpolster.  

39 Kommentare:

  1. Vielen Dank für Deine Erläuterungen!
    Auch, wenn ich nicht beim SewAlong mitmache stecke ich gerde mitten in der Planung meines Wintermantels.
    Ich überlege, ob ich zu meinem geplanten Oberstoff (http://aktivstoffe.de/product_info.php?products_id=129) auch noch ein Zwischenfutter brauche...

    Viele Grüße
    Simone

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  2. Hier mal mein Beitrag zu Thinsulate. Ich habe es schon mehrfach verarbeitet und kann nur davon schwärmen. Hier ist es ganz gut erklärt http://www.funfabric.com/halli.php?00_14295. Es ist leicht (Gewicht) und einfach zu verarbeiten. Ich habe im letzten Winter die folgende Kombination für mich genäht: außen Walk, Mitte Thinsulate und innen dünner Popeline. Super warm! Für meine Kinder nähe ich auch Skijacken draus: Regenstoff - Klimamembran - Thinsulate - Fleece (300er). Und preiswert ist es auch noch.
    Zu probieren wäre nochmal Isobalance, wenn auch viel teurer, aber warm ist eben warm :-)

    Herzliche Grüße,
    rebecca

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  3. Ach so, und dann noch was zur Klimamembran: Die kann man, wenn sie richtig funktionieren soll (Schweis raus und Nässe nicht rein) nur auf Innenfutter mit Kunstfaser nähen, sonst bleibt die geschwitzte Feuchtigkeit innen.

    Herzliche Grüße,
    rebecca

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    1. Super, Danke!! Ich hatte so gehofft, dass hier jemand mit Erfahrung unterwegs ist.

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  4. Vielen Dank für die Mühe, die ihr euch macht mit dem Projekt. Auch wenn ich keinen Mantel plane, lese ich mit Spannung und werde bestimmt wieder ganz viel lernen :-).

    Wozu ich was sagen kann, ist der Stoff-und-Stil-Wollfilz.
    Ein bisschen kratzig ist er, das würde ich auch sagen. Ich finde ihn allerdings nicht besonders steif. Eher recht dehnbar (also, nicht extrem dehnbar- aber für so einen Filz-Walk-Stoff...) und daher weich-formbar.

    Ich würde daraus keinen Mantel nähen. Zu wenig warm und ich würde befürchten, dass er sich "aushängt".
    Ideal finde ich ihn für so eine Art alternative Fleece-Jacke, sowas plane ich daraus (allerdings in Kindergrößen).

    Viele Grüße,
    Martje

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    1. Aha, dann ist das wohl wirklich eher so eine Art Walk - wahrscheinlich einfach nur eine schlecht übersetzte Stoffbezeichnung.

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  5. Hallo Lucy, sehr interessant und toll, dass Du Dir die ganze Arbeit machst! Ich habe nicht so viele Jacken/Mäntel gemacht, aber so viel: Statt Bebügeln habe ich bei einem lockeren Oberstoff ein stabiles Zwischenfutter in Vorder- und Rückenteil eingefügt und war sehr zufrieden. Einen Blazer, der ziemlich auf Figur geschnitten war, habe ich um einen "back stay" (sorry, keine Ahnung, wie das auf Deutsch heißt) ergänzt, der den oberen Rücken stabilisiert, wenn man kein Zwischenfutter benutzt. Ach ja und zum Thema Schulterpolster bin ich der Meinung, dass das auch etwas mit den Figurgegebenheiten zu tun hat; ich habe sehr gerade Schultern und Schnitte, die Polster vorsehen, passen mir genau ohne Polster. Kennst Du den (das Sewalong ist lange abgeschlossen, den sehr informativen Blog gibt es aber noch) Blog Great Coat Sewalong (http://coatsewalong.blogspot.de/)? Super informativ. Viele Grüße!

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    1. Hm, back stay = Rückenverstärkung? Ich glaube die amerikanischen und die deutschen Nähtechniken sind nicht immer deckungsgleich, da kann man manchmal keine richtige deutsche Entsprechung finden.

      Danke für die Erinnerung an den alten Coat-sewalong-blog, das muss ich gleich nochmal durchforsten.

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  6. Oha, das ist ja, auch wenn ich nicht beim Sewalong mit mache, sehr informativ. Danke für die viele Arbeit und das viele Wissen, welches da drin steckt.
    Schönes Wochenende Rike

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  7. Wow, spannende Infos! Für mich sind vor allem die Infos zu den wärmenden Einlagen (Watteline und Co.) interessant. Wenn ich mich das nächste Mal an einen Mantel wage, werde ich davon sicher etwas ausprobieren. Dieses Jahr traue ich mich zeitmäßig nicht an ein Mantelprojekt heran.

    Ein Tipp für günstigen und tollen Mantelvelours: Den soll es laut Elisa (elisadesign.blogspot) bei "Der rote Faden" geben. Er kostet nur 21 €/m (und nicht 50 €, wie du welchen bei Karstadt gefunden hast) und besteht aus 80% Schurwolle und 20% Polyamid. Sie erzählte mir neulich, dass sie diesen Stoff gerne für Wärmflaschenbezüge verwendet hat und ist sehr begeistert vom Material. Sie nutzt selbst einen Bezug daraus und meint, dass der Stoff sogar im Dauereinsatz nicht alt aussieht oder sich abreibt. Man muss ihn natürlich ab und zu reinigen / waschen, aber ansonsten wäre er top. Hier der Link zum Stoff: http://aachen-stoffe.de/index.php?cat=c3835_Mantelvelours-Mantelvelours-Wolle-Mantelstoffe.html

    Allen viel Freude beim Mantelnähen!
    Liebe Grüße von Hella

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  8. Hilfe, hast Du Dir eine Mühe gemacht! Rundumbetreuung.
    ich finde schon, dass zu einem guten Wintermantel unbedingt auch eine gute Einlage gehört, die auch an bestimmten Stellen fester sein darf.Gerade wer viel mit vollen und schweren Taschen auf der Schulter unterwegs ist, aber das ist immer auch zusammenspiel Oberstiff und Einlage.walk und gekochte wolle würde ich auch nur für futterlose Überwürfe nehmen, die dann eben so ein Zwischenstadium sind.(da man nie weiß, wie und wann der Winter kommt, aber eben auch gut brauchbar.)
    ich habe mit mir gerungen, aber mitmischen kann ich bei der Aktion in dem Zeitplan leider nicht.Es juckt heftig.
    Habe hier einen alten Mantel aus den 90igeren, irre monströs, der aber aus wunderbarem Wollstoff ist, so wie Du ihn vieleicht suchst.Irgendwann trennen ich den auf und such mir bei euren Mänteln was Passendes aus. Dafür schon mal heißen Dank.
    Der Mantelabenteuer wird auf alle Fälle verfolgt.
    späte Grüße karen

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  9. Danke für die Infos! Bei dem Punkt Zwischenfutter musste ich zwar kurz aufschreien, weil ich dachte meine Materialliste abgearbeitet zu haben. Aber wie du schon schreibst. Ich bevorzuge dan die Alternative dünner Mantel- extra Pullover ;)!

    Das mit dem Steppdingens kann ich nach meinem heutigen Besuch im Stoffladen nur bestättigen. Merkwürdige Sache und nicht wirklich schick. Meiner Meinung nach. So ich puzzle dann mal mein Schnittmuster zusammen ( Was ungefähr die halbe Nacht dauern wird!

    Liebste Grüße

    Jenni

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  10. Wow, was für ein Roman! Und noch viel spannender! Ich schreib noch was zu meinen Erfahrungen vom letzten Jahr. Aber erst am Montag.

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  11. Vielen Dank für die ausführlichen und verständlichen Informationen. Ich bin Jacken und Mantel-nähtechnisch noch nicht so versiert. Bin noch in der Ausprobierphase, da kommen mir deine Informationen sehr recht. Watteline oder Thinsulate bräuchte ich vermutlich um meinen Mantel winterwarm zu bekommen, probier ich beim nächsten.
    In meiner Anleitung steht übrigens drin, dass man die Bügeleinlage mit kleinerer Nahtzugabe zuschneiden soll (0,5cm und den Oberstoff mit 1,5cm), keine Ahnung ob das irgeneinen Einfluss hat.
    Gut, dass Du das Schulterpolsterthema aufgreifst, denn da brauche ich noch eine Anleitung.
    Viele Grüße
    Julia

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    1. Bei etwas dickerer Einlage hat das wahrscheinlich den gleichen Effekt wie das Abstufen der Nahtzugaben an verstürzten Teilen - es wird alles nicht so dick.

      viele Grüße!

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  12. Ui, das ist ja eine lange + kenntnisreiche Liste und auch für Nicht-Mantel-NäherInnen lohnend.
    Ich habe mir letztes Jahr einen Mantel aus Wollwalk mit einem dünnen Baumwollstoff als Futter genäht.(Die Ärmel habe ich wegen der Bequemlichkeit beim Anziehen mit klassischem Futtertaft gefüttert.) Das reicht vielleicht nicht den ganz hohen Nähansprüchen, ließ sich aber gut verarbeiten, bekommt viel positive Resonanz, habe ich den ganzen Winter getragen und nie gefroren. Es war aber ja auch nicht sooo kalt und außerdem bevorzuge ich das "dünne-Mehrschichtensystem".
    Auf die Fortsetzungen bin ich gespannt.
    Viele Grüße,
    Marion

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  13. Lucy, vielen Dank für diese umfangreiche Material- und Informationensammlung. Ich habe an der langen Nacht der Wissenschaften mal einige Zeit beim Fachbereich Bekleidungstechnik (HTW) verbracht. Da konnte man sich u.a. nicht nur aus Recycling PET-Flaschen hergestelltes Fleece anschauen sondern auch solche Membranen bestaunen, die ausahen wie simple Klarsichtfolie. Dabei aber alles, was mit ihnen in Kontakt kam, auf Körpertemperatur gebracht haben. Also kühlen und wärmen konnten. Echter Zauberkram. Solch eine ähnliche Folie scheint mir in den oben erwähnten Klimamembranen drin zu sein. Das muß ich unbedingt mal ausprobieren.
    LG
    Wiebke

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  14. Vielen Dank für deine gesammelten Informationen, auch diejenigen, die beim sew-along nicht mitmachen, profitieren :)
    Ich mag ja gerne flutschiges Innenfutter bei Mänteln, weil man da so schön elegant in den Mantel gleiten kann...

    An dieses ganze Wundertechnikzeug bin ich noch gar nie herangetreten - unglaublich, das ist mir immer noch suspekt, ob das so ein Altersding ist? Dabei bluten dabei sicher oft weniger häufig Kinderhände, wenn ich das mal so dramatisch ausdrücken darf. Aber vermutlich zersetzen sich diese Gewebe auch über Generationen nicht auf dem Müll. Man kann wohl nicht alles haben.

    Irgendwann näh ich mir auch mal einen Mantel. Aber heuer nicht.

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    1. Ja, den letzten Punkt sollte man nicht ganz außer Acht lassen - dieses ganz Funktionsjackenzeug ist absolut unverrottbar. Ein Wollmantel mit Viskosefutter ließe sich kompostieren. Aber wie immer sind die Verhältnisse wahrscheinlich unendlich komplex.

      viele Grüße!

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  15. Und was ich mir wirklich wirklich wirklich von Burda/irgendeinem Verlag mal wünsche:
    Ein Buch mit allen verwendeten Stoffbezeichnungen (gern auch noch die englische Übersetzung) und dazu dann Stoffproben.
    Bei Mantelstoffen geht das ja noch, aber bei manchen Webwaren - stöööhn. Das macht mich ganz wuschig.

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    1. So etwas gibt es, allerdings nicht von Burda. Während meiner Schneiderausbildung hatten wir in der Berufsschule ein Fachbuch, in deinen alle möglichen Stoffarten abgebildet waren inkl. Beschreibung der verwendeten Materialien und Herstellungsarten.
      Ich denke, dass ist genau das was du suchst. Leider kann ich mich nicht mehr an den Titel erinnern, aber vielleicht findest du etwas wenn du in der "Fachliteratur" für Bekleidungstechnik suchst.

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    2. Ich habe noch ein gutes Fachbuch v. 1987, gibt es sicher in neuer: Alfons Hofer: Stoffe 2. Deutscher Fachverlag.

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  16. vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen!
    So weiß ich nun das ich meinen Walkmantel mit Vlieseline verstärken werde damit er nicht ausleiert und ich werde doch auch ein Futter nähen (was ich erst vermeiden wollte) mal schauen wie dick und dicht mein Walk wir eventuell füge ich noch eine Lage Watteline ein.
    LG Manu

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  17. Wirklich tolle Informationen - vielen Dank dafuer, auch wenn ich keinen Wintermantel naehen werde. Da sieht man doch wieder einmal: "The devil is in the details." Ich freue mich auf deine (eure) Kreationen.

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  18. Toll! Vielen Dank für die vielen Informationen. Ich grüble gerade noch darüber nach, ob und welche Zwischenlage ich einbauen könnte. Allerdings habe ich den Schnitt leider schon vor langer Zeit in meiner "normalen" Größe gekauft und fürchte, wenn ich jetzt noch eine Zwischenlage einbaue, dass das dann zu dick wird. Da es leider ein Eingrößenschnitt ist, kann ich nicht einfach schnell auf die nächste Größe ausweichen. Vielleicht also doch noch einen dicken Pulli drunter stricken. :) Liebe Grüße
    Elsa

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  19. vielen dank für die ausführliche informationssammlung. wie du siehst, habe ich durchgehalten, viel gelernt.
    viel weiter bin ich noch nicht - später woanders. dafür habe ich beim schnittkauf - der vorteil vorort zu kaufen - einen tipp für die futterverarbeitung bekommen. die "bequemfalte" - wenn man die dose (oder anderes) aus dem obersten fach vom regal holt das futter nicht "sperrt", dafür diese falte. die werde ich zu gegebener zeit erklären, so wie ich sie verstanden habe.
    jetzt muß ich endlich überprüfen, wieviel stoff ich von meinen 2 gelagerten haben, weil, sonst fange ich heute bei nr. 3 an.
    lg monika

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  20. Vielen lieben Dank auch, das ist ja mal eine sehr nützliche Informationsflut :). Das werde ich bestimmt noch 2 x durchlesen :).Echt toll :)
    lG Melanie

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  21. Danke für diese perfekte Zusammenfassung! Gott sei dnk hab ich noch nicht zugeschnitten, sonst hätte ich das mit dem Futter im Rückenteil sicher nicht gemacht!

    Wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße daxi

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  22. Eine schon sehr umfangreiche Wissenssammlung. Ich werde nachher auch noch ein bisschen was auf meinem Blog dazu erzählen.

    LG Lucia

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  23. Vielen, vielen, vielen Dank für die tolle Sammlung (die ich zwar leider für einige Dinge zu spät lese, weil ich die Schulterpolster aus dem alten Mantel weggeworden habe und vorhin auf dem Stoffmarkt hin- und herüberlegt habe, ob ich Einlage brauche - bisher habe ich immer ohne sowas genäht - habe die Packung da gelassen). Wobei mein Mantel ja auch (noch) nicht so perfekt werden muss, ich probiere noch aus. Zum Füttern mit Fleece kann ich sagen, dass das wunderbar bei meinem weiten Polyanna Parka funktionierte und sich sehr angenehm trägt. LG Anja

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  24. Danke für die ausführlichen Informationen!
    LG Anna

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  25. Auch von hier vielen Dank für diese Sammlung/ Zusammenfassung ohne Fachchinesisch :o)
    Das Futter macht mir auch noch Probleme ... auf dem Markt habe ich kein Futter gekaufen, da ich es hässlich fand und zuviel Polyestertier darin.
    ... aber ich glaube um diese Tiere komm ich nicht ganz rum.
    ... diese Funktionsfutter finde ich sehr interessant
    ... allerdings hadere ich mit mir ob es wirklich sein muss, wegen der Umweltverträglichkeit
    Meno, leider kann mir die Entscheidung niemand abnehmen ... also geh ich mal weiter grübeln

    Liebe Grüße
    Ursula

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  26. Ich sage auch danke für die tolle Zusammenfassung! Ich bin schlauer, aber wer die Wahl hat... ;-)
    Steffi

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  27. Super-so einen Ratgeber brauchte ich noch!
    Zum Thema Steppfutter:
    Verarbeitet habe ich noch keines, plane das aber für den Sew-Along Mantel.
    Mein Steppfutter ist gar nicht dick, was mich beim Kauf auch gewundert hat.
    Ich werde abwarten, wie sich das alles zusammenfügt!
    LG,
    BuxSen

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  28. Vielen Dank für diese umfangreiche Sammlung, die speichere ich mir gleich ab! LG, Mirabell

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  29. Auch wenn ich nicht mitnähe, darf ich was ergänzen?

    Zum einen muß Tweed nicht locker gewebt sein, der kann auch sehr dicht sein. Ich habe da ein paar Stöffchen geerbt, die möglicherweise noch aus den 1930er oder frühen 1940ern sind, da ist Tweed dabei, der ist weitgehend winddicht und steht im zweifelfall auch alleine. (Einer wurde ein Hosenanzug für wirklich kalte Tage.)

    Diagonal ist eine Art der Köperbindung, die Rippen sind aber breiter.

    (Wie das deutsche Wort für back stay ist bin ich zu faul nachzusehen, da müßte ich das Stockwerk wechseln. :o )

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    1. Oh ja, danke. Tweed war in den 30er/40ern vom Einsatzgebiet her zum Teil ja sowas wie unsere "Funktionsstoffe". Mit der Tweedhose auf den Mount Everest - gibt es da nicht sogar Fotos?

      viele Grüße!

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  30. vielen vielen Dank für diese Arbeit, die mir meine Arbeit bestimmt erleichtern wird.
    herzlichen Gruß, Friederike

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  31. An rebecca eine Frage zu Thinsulate:
    Du hast geschrieben, dass du schon oft Thinsulate verarbeitet hast. Ich bräuchte da mal eine Einschätzung von dir. Ich habe immer so wahnsinnig kalte Füße und habe mir im letzten Jahr Winterstiefel mit Thinsulate-Fütterung gekauft und war total begeistert, denn in diesen Schuhen hatte ich noch nie kalte Füße. Da ich noch viele andere Winterschuhe ohne Thinsulate habe und mir nicht alle neu kaufen wollte, habe ich überlegt ob ich mir ein Thinsulate-Innenleben für meine Schuhe nähe. Ich weiß nur nicht genau wie ich es verarbeiten kann, da in dem Link von dir steht es muss zwischen Oberstoff und Futter verarbeitet werden. Ich dachte ich nähe mir eine Art Socke, die ich einfach in den Schuh einpasse. Denkst du das könnte klappen? Oder muss ich noch irgendwelche anderen Stoffe mit verarbeiten, damit es die wärmende Wirkung hat?
    Wäre happy über eine Antwort :-)
    Silvi

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